Überall in den sozialen Medien sehen wir dieser Tage Videos zur Entspannung unseres Nervensystems. „Die 3 besten Übungen“, „So tief hast du dich noch nie entspannt“, „Endlich frei von Stress mit dieser ultimativen Technik“ …
Vor ein paar Jahren hätten mich diese Videos noch angesprochen – und mir Hoffnung gemacht.
Ich habe viele Jahre lang geglaubt, wenn ich mich nur NOCH mehr entspanne, werden sich die innere Unruhe, die ständige Rastlosigkeit, die Ängste, das Unwohlsein etc. endlich auflösen.
Ich habe Yin Yoga praktiziert, EFT-Klopftechniken ausprobiert, Affirmationen, Akupressur und Heilströmen, Schütteln, Schreien, unzählige Meditationstechniken… Ich habe reihenweise Bücher zu den Themen gelesen, Seminare besucht, Ausbildungen absolviert – das volle Programm.
Mit der Zeit habe mich außerdem mehr und mehr von äußeren Reizen zurückgezogen, bewusst Intensität im Außen vermieden, war stets darauf bedacht, mir und meinem Nervensystem nicht zu viel zuzumuten.
Begleitet von der chronischen, angstbesetzten Fragestellung: „Soll ich? Soll ich nicht? Ja? Nein? Vielleicht?“
Plötzlich drehte sich mein ganzer Alltag um Hochsensibilität & Co. und ich hangelte mich von einer Pause zur nächsten, um mich bloß nicht zu überfordern.
Der Trugschluss
Doch statt aus all diesen Maßnahmen mehr Kraft und Energie zu schöpfen, habe ich immer weiter abgebaut. Ich fühlte mich NOCH müder, noch instabiler, noch schwächer als je zuvor.
Ich war am Ende meiner Kräfte – und hilflos, denn ich wusste nicht, was (mir) fehlte.
Heute sehe ich, dass ich mit jeder weiteren Entspannungstechnik und jedem Rückzug meinem System signalisierte: „Hier stimmt etwas nicht. Wir müssen etwas ändern, wir müssen uns schützen, das Außen ist gefährlich, das LEBEN ist gefährlich!“
Statt den Dauer-Stress zu reduzieren, kurbelte ich ihn in der Tiefe auf diese Weise sogar noch weiter an.
Statt mich auf das Leben einzulassen, hielt ich es von mir fern.
Ich versuchte, das Unkontrollierbare zu kontrollieren.
Und blieb getrennt von der einzigen Quelle, die mir wahrhaft hätte helfen können:
Von Gottes Liebe.
Die Rettung
Wir leben in einer schnelllebigen, bunten, vielfältigen Zeit, auf die viele Menschen sehr sensibel reagieren. Doch die Lösung, sich in dieser herausfordernden Welt zurechtzufinden, ist nicht, sich durch unzählige Methoden und Übungen noch mehr in eine oberflächliche Entspanntheit wegzubeamen oder sich zum „Schutz“ immer weiter aus dem Leben zurückzuziehen.
Du kannst noch so viele Routinen etablieren, Affirmationen sprechen, Erkenntnisse haben, Wissen sammeln… Wenn du darin nicht mit Gott verbunden bist, hat all das keinen Wert. Denn früher oder später wird die Wirkung verpuffen. Und die Leere in dir, die du permanent durch irgendwelche Konzepte zu füllen versuchst, wird weiter in dir klaffen.
Die Frage ist: Wonach sehnt sich deine Seele wirklich?
Deine Seele will sich nicht entspannen – sie will LEBEN.
Sie will sich nicht abschotten – sie will All-in gehen, MIT GOTT.
Sie will nicht die Kontrolle haben – sie will sich Seiner Führung HINGEBEN.
Und diese Hingabe hat nichts mit Entspannungstechniken zu tun, die du aus Angst praktizierst, sondern mit deiner Bereitschaft, dein Leben in Gottes Hände zu legen.
All-in.
Er hält alles für dich bereit, was der Spur deiner Seele entspricht,
was dich wahrhaft erfüllt und nährt –
doch DU musst die Tür öffnen.
Seit über vier Jahren gehe ich nun den Weg mit Gott, auf dem ich permanent gefordert und gefördert werde, liebevoll begleitet durch Isabella. Kompromisslos und intensiv.
Je länger ich diesen Weg gehe, desto weniger geht es um mich –
und doch werde ich in diesem Geschehen so reich beschenkt wie nie zuvor.
Deine Chance
Die Ent-spannung, die du suchst,
ist der tiefe Frieden, der dein Herz erfüllt,
wenn du all deine Sorgen, Ängste, dein Leid und deine Vorstellungen
in Seine Hände legst.
Ohne Wenn und Aber.
Wenn du dich Seiner Führung anvertraust.
Dafür gibt es keinen 12-Punkte-Plan –
aber eine Verbindung durch dein Herz zu Ihm,
die dir keiner nehmen kann,
die immer verfügbar ist
und ewig währt.
In Liebe,
Carolin